Didgeridoo

Didgeridoo ist Erdung

Es wird angenommen, dass das Didgeridoo seinen Ursprung im Norden Australiens, im sogenannten Arnhemland, hatte. Hier wurde das Blasinstrument sowohl zum gemeinschaftlichen Musizieren als auch für zeremonielle Zwecke genutzt.

Die ersten, derzeit bekannten Hinweise, für das Vorkommen des Didgeridoos, sind ungefähr 2500–3500 Jahre alte Felsmalereien. In der Aborigine-Mythologie gilt das Instrument als sehr viel älter, über 40.000 Jahre alt.

Das Didgeridoo gehört zur Familie der Aerophone und ist ein obertonreiches Blas- und Rhythmusinstrument. Es wird meist aus einem 1 - 2,50 Meter langen Eukalyptusstamm angefertigt, der von Termiten ausgehöhlt wird.

Das Mundstück besteht häufig aus einem Wachsring zum Schutz der Lippen, der bei günstig gewachsenen oder gut verarbeiteten Instrumenten aus Europa, auch fehlen kann.

Das Didgeridoo wird mit „flatternden“ Lippen sanft angeblasen. Dadurch wir die Luftsäule innerhalb des Didgeridoos zum Schwingen gebracht, es entstehen ein Grundton und viele Obertöne. Durch die, physikalisch gesehen, Interferenzen dieser drei Klangquellen – schwingende Luftsäule, Grundton, Obertöne – entsteht ein ganzes Spektrum von Schwebungen und Tönen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, durch die Technik der Zirkularatmung (durchgehender permanenter Ton) die unterschiedlichen „Klangerzeuger“ wie Sprache, Stimme, Verschlusslaute, Zunge, Kiefer, Kehlkopf, Wange nahtlos aneinanderzufügen.

Die Töne dieses archaischen Instrumentes können eine starke emotionale Wirkung haben.

Pulsierender Rythmus

Handpan

Handpan verzaubert

Handpan ist der Name für eine Gruppe von Musikinstrumenten, die als Reaktion auf das weltweit große Interesse für das Hang entstanden ist, einem handgespielten Blechklanginstrument, das die Schweizer PANArt Hangbau AG, Bern, im Jahr 2000 entwickelte und bis 2013 baute.

Die meisten Handpans übernehmen vom Hang die Grundform, bestehend aus zwei miteinander verklebten Halbkugelsegmenten, einem zentralen Tonfeld und einem Ring aus mindestens sieben Tonfeldern auf der Oberseite und einer Öffnung auf der Unterseite.

Diese Handpans unterscheiden sich jedoch in etlichen Eigenschaften nicht nur von dem ursprünglichen Hang, sondern auch untereinander. Für die Rohformen kommen unterschiedliche Stahlblechsorten, Blechstärken und Herstellungsverfahren zum Einsatz. Zu unterscheiden sind Handpans von der Steel Tongue.

Diese sind ähnliche Instrument wie eine Handpan, unterscheiden sich dennoch merklich von ihnen. Bei einer Steel Tongue Drum werden die Klangfelder in das Instrument eingeschnitten oder gelasert, während bei einer Handpan das Klangfeld mit dem Hammer geschlagen wird.

Tongue Drums sind aus dickerem Stahl, kleiner, aber auch schwerer. Handpans sind voller und lauter im Klang, während Steel Tongue Drums leiser sind, aber länger nachschwingen. Gespielt wird die Handpan mit den Händen bzw. mit Fingern und Daumen. Je nach Ort des Anschlags auf dem Tonfeld können bestimmte Teiltöne hervorgehoben werden. Die Bereiche zwischen den Tonfeldern werden zum Setzen perkussiver Akzente genutzt.

Wir spielen bei unseren Klangveranstaltungen eine sogenannte „Guda Drum“, eine Stell Tongue Drum, welche eine Mischung aus Tongue Drum und Handpan ist.

„Guda Drum“ ist eines der wenigen Instrumente auf dem Markt, welches aus einer Kombination von Materialien wie Edelstahl, Messing und Aluminium hergestellt wird. Durch die Kombination dieser Materialien und der speziellen Bauform wird ein einzigartiger Klang möglich.

Dieser Klang ist klar, tief, warm und hell zugleich, ohne metallischen "Geschmack". Form, Größe, Material und vor allem auch das Design dieser Trommel kann individuell angepasst werden und verleiht ihr ein besonders ästhetisches Aussehen und einen einzigartigen Klang.

Sphärische, obertonreiche Klänge